Tennisabteilung FC Viktoria Poppenroth e.V.

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NEWS

14. August 

PO!22 - Schmitt erster Halbfinalist 
 
Graf-Poppo-Cup (Viertelfinale):
Klaus Schmitt - Christian Kleinhenz 7:6, 6:1
 
 
Sie hatte es schon in sich, die linke Vorrundenhälfte! Doch das Hauen und Stechen um die begehrten Plätze sollte mit dem Ende der Gruppenphase nicht beendet sein. Wo es so ausgeglichen zugeht, trifft es zwangsläufig auch ambitionierte Spieler, die dann unter ihren Möglichkeiten bleiben. Zwei von dieser Sorte trafen nun bereits im Viertelfinale um den Graf-Poppo-Cup aufeinander. Unter anderen Umständen hätte die Begegnung zwischen Urgestein Klaus Schmitt und Christian "Christel" Kleinhenz durchaus auch das Potenzial zum Endspiel. Nun musste eine Entscheidung im "Mannschaftsführerduell" also schon in der Runde der letzten Acht fallen. Im ersten Satz ging es ausgeglichen zu. Keiner konnte sich vom Anderen absetzen, was auch an einem Kuriosum lag. Die beiden "Aufschlagmonster" (Ironie aus!) schafften es im ersten Durchgang jeweils nur ein einziges Mal, ihr eigenes Service durchzubringen. Man hangelte sich also von Break zu Break, woraufhin der Tiebreak entscheiden musste, den der "Capitano" unserer Herren-40-Mannschaft (Schmitt) relativ deutlich für sich entschied.
Ab diesem Moment lief es für den Poppenröther wie geschmiert, für Kleinhenz bedeutete der Satzverlust hingegen den Genickbruch. "Im zweiten Satz hat bei mir nichts mehr funktioniert", zeigte sich der Waldfensterer enttäuscht. Beim Mannschaftsführer unserer Herren-30 klappte in der Tat nichts mehr, was sein Gegenüber mit all seiner Erfahrung eiskalt ausnutzte. Wobei "ausnutzen" in diesem Zusammenhang etwas übertrieben wäre. Dank zahlreicher Fehler seines Gegners glich der zweite Durchgang für Schmitt einem Spaziergang im Park. Ihm soll es Recht sein, qualifizierte sich der jung gebliebene, frisch gebackene Großvater doch als Erstes für das Halbfinale um den Graf-Poppo-Cup, wo er nun auf seinen kommenden Gegner wartet. Andreas Albert oder Christoph Kleinhenz? Das ist hier die Frage... 

 


12. August 

PO!22 - No pain, no glory! 
 
Goldene Viktoria (Viertelfinale):
Markus Schott - Florian Kreil 6:1, 6:4
 
 
Das war ein hartes Stück Arbeit. So aufwändig hatte sich Vorjahresfinalist Markus Schott die Aufgabe gegen Florian Kreil sicher nicht vorgestellt. Gut möglich, dass Schott seinen Gegner an diesem Tag aufgrund der bis dato letzten Begegnung der Beiden im Viertelfinale 2020 ein Stück weit unterschätzt hatte. Damals ließ der Favorit dem jungen Herausforderer nicht den Hauch einer Chance: "Ich halte eigentlich nichts davon, Brillen zu verteilen", gab der spätere Turniersieger nach der Partie zu Protokoll. "Aber als mittlerweile sehr erfahrener Mannschaftsspieler muss Flo das verkraften können." Geschadet hat es Kreil offenbar nicht, denn seitdem spielt der Neu-Albertshäuser groß auf. Seit 2021 eilt der junge Zweite Abteilungsleiter in der Mannschaft und bei diversen Turnieren größtenteils von Sieg zu Sieg und ließ bei den PO!21 gar mit einem Triumph über den an Nummer Zwei gesetzten Klaus Wolf aufhorchen. In diesem Jahr sollte alles anders werden, nahm sich Kreil vor und erreichte das Minimalziel "Spielgewinn" schon mit dem Ausgleich zum 1:1. Größtenteils zunächst auf Sicherheit bedacht hielt er Schott auf dessen Rückhand, der sich davon im ersten Durchgang jedoch wenig beeindruckt zeigte. Zwar wurde die Mehrheit der Spiele erst über Einstand entschieden, doch am Ende des ersten Satzes stand ein vermeintlich deutliches 6:1.
Kreil krempelte in der Folge die Ärmel hoch, während Schott ein wenig den Faden verlor: "Irgendwie war ich im zweiten Satz nicht ganz da", ärgerte sich unser Sportwart über seine Vorstellung in Durchgang Zwei. Wer weiß, wie dieser geendet hätte, wenn Kreil eine seiner drei Chancen zum 3:0 genutzt hätte. Stattdessen holte sich Schott das Spiel und verhinderte die große Not zur Aufholjagd. Die Begegnung blieb ausgeglichen und man muss den Hut vor Kreil ziehen, der immer dranblieb, niemals aufgab und Schott bis zum Matchball zum 6:4 alles abverlangte. "Flo hat das überragend gemacht und sehr clever gespielt", zollte auch der Sieger seinen Respekt für die Leistung seines Gegenübers. Dieser war - abgesehen von seinen zahlreichen Doppelfehlern - hernach ebenfalls zufrieden mit seinem Auftritt: "Ich wollte es Markus nicht zu leicht machen." Das klappte vorzüglich und so muss dem Ergotherapeuten vor dem nächsten Aufeinandertreffen nicht Bange sein.

  


12. August 

PO!22 - Hauck im Pech 
 
Silberner Aperolo (Gruppe A):
Sandra Schmid - Laura Hauck 6:1, 7:6 (7:5)
 
 
Des Einen Freud', des Andren Leid. Dass die zweimalige PO-Gewinnerin und amtierende Vereinsmeisterin Sina Schmid in dieser bockstarken Gruppe die Nase vorn haben würde, war durchaus abzusehen. Auch der vierte Platz war nach drei Niederlagen für Franziska Spahn bereits gebucht. Zwischen Sandra Schmid und Laura Hauck sollte es nun um den begehrten zweiten Rang gehen, der zum Einzug ins Halbfinale um den Silbernen Aperolo berechtigt.
 
Eine Favoritin gab es in diesem Duell eigentlich nicht, denn es ist längst kein Geheimnis mehr, dass unsere beiden Damen-Akteurinnen zu einem ausgeglichenen Quintett oder Sextett an Spielerinnen gehört, bei denen einzig und allein die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheidet. Umso überraschender dann das Geschehen im ersten Durchgang, wo sich Hauck fehleranfällig präsentierte. Im Gegensatz dazu agierte unsere Jugendwartin lauffreudig, sicher und taktisch geschickt. "Sie hat viele Bälle geholt, kaum Fehler gemacht und mich meist auf meiner schwachen Rückhand angespielt", fasste die Albertshäuserin zusammen und musste versuchen, das daraus resultierende 1:6 abzuhaken. Im zweiten Satz fand sie dann besser ins Spiel und gestaltete die Partie ausgeglichen. Beim Stand von 4:3 vergab Schmid die Vorentscheidung und nutzte keinen ihrer drei Spielbälle. So entwickelte sich ein echter Fight, der erst im Tiebreak entschieden werden musste. Dort führte Hauck bereits mit 4:2, bekam dann aber das Nervenflattern. Dies nutzte Schmid und holte sich den Tiebreak zum Matchgewinn.
 
Für Schmid bedeutet dieses Ergebnis nun die erste PO-Halbfinalteilnahme, wohingegen Hauck als Finalistin von 2020 vorzeitig ausschied. Sehr schade für die Fußballerin, die nach wie vor immerhin die Einzige ist, die der schier übermächtigen Sina Schmid eine PO-Niederlage beibringen konnte. Eine Weitere wird für die Titelverteidigerin zumindest gegen Hauck vorerst nicht dazukommen. Das direkte Vorrundenduell kann Letztere aufgrund einer Fußball-Verletzung leider nicht antreten.
 

11. August 

PO!22 - Kleinhenz schickt Kröckel auf die Arbeit
 
Goldene Viktoria (Rang 9 - 16):
Manuel Kleinhenz - Christoph Kröckel   6:3, 6:1
 
 
Freitag Morgen, drei von vier Plätzen belegt. Auf einem von diesen waren dann auch Manuel Kleinhenz und Christoph Kröckel zu finden, die sich nach ihrem jeweiligen Achtelfinal-Aus in einem starken Feld zumindest den neunten Rang sichern wollen. Das Zeitfenster war allerdings eng gesteckt, denn direkt nach der Partie stand für Kröckel noch die Spätschicht auf dem Programm. Ohne langes Abtasten ging es los und der Neu-Lauterer glänzte durch einige sehenswerte Winner. Konstanter präsentierte sich allerdings der Schlimpfhofer, der zudem endlich von etwas mehr Bewegungsfreiheit im Schlagarm profitierte: "Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte ich von oben aufschlagen", jubelte er über die ungeahnte Schmerzlosigkeit im Ellbogen, die ihn schon die ganze Saison über zu Aufschlägen von unten gezwungen hatte. Den Unterschied im ersten Durchgang machte das Nervenkostüm: zweimal führte Kröckel 40:0, beide Male gelangen Kleinhenz fünf Punkte in Serie zum Spielgewinn. Nach dem 6:3 in Durchgang Eins blieb unser Herren-40-Spieler seiner Linie treu und zeigte sich geduldig: "Im zweiten Satz habe ich wie so oft von den Fehlern meines Gegners profitiert", analysierte der "Schlümbicher", der neben einem beachtlichen Talent außerdem mit der nötigen Coolness gesegnet zu sein scheint. Am Ende jubelte er über ein deutliches 6:3, 6:1, wohingegen Kröckel zähneknirschend von dannen zog. Vom Court, direkt auf die Arbeit. 

 


7. August 

PO!22 - Schmids Konstanz gibt den Ausschlag
 
Silberner Aperolo (Gruppe A):
Sandra Schmid - Franziska Spahn 6:2, 7:5
 
 
Hinter der Teilnahme von Sandra Schmid an den PO!22 stand ja lange ein Fragezeichen. Ein Tennisarm machte ihr schon das ganze Jahr über zu schaffen, doch das Viktoria-Großereignis wollte sich unsere Jugendwartin dann doch nicht entgehen lassen. Eine weise Entscheidung, wie man inzwischen feststellen kann. In ihrem Auftaktmatch gegen Franziska Spahn tat sich die Grundschullehrerin zwar lange Zeit schwer, setzte sich letztlich aber in einem sehenswerten Match mit 6:3, 7:5 durch. "Sandra war am Ende einfach einen Tick konstanter", erkannte die Oberthulbaerin den Sieg ihrer "Mitfeeecherin" fair an. Schon zu Beginn sollten die Zuschauer einen Vorgeschmack auf den Rest des Matches bekommen, denn bereits das erste Spiel dauerte nach zahlreichen Einstand-Situationen über eine Viertelstunde. So ausgeglichen ging es in der Mehrzahl der Spiele weiter, meist mit dem besseren Ende für Schmid. "Das 6:2 im ersten Satz sieht zwar deutlich aus, war es aber gar nicht", waren sich beide Kontrahentinnen einig. Obwohl man das Match wegen der Hitze extra in den Morgenstunden austrug, musste zwischendurch gewässert werden. Man kann sich also vorstellen, wie sich dann erst die beiden sympathischen Damenspielerinnen gefühlt haben mussten. Dennoch schonte man sich nicht und dachte auch gar nicht daran, der Gegenüber irgendetwas zu schenken. So musste Schmid um jeden ihrer Punkte hart kämpfen, denn Spahn hielt entschlossen dagegen. Es entwickelten sich hochklassige Ballwechsel mit allem, was dazu gehört: Lobs, Stopps, Volleys, Schmetterbälle. Unter dem Strich behielt Schmid dank ihrer Konstanz und Erfahrung knapp die Oberhand.

 


7. August 

PO!22 - Night Session
 
Silberner Aperolo (Gruppe B):
Rica Wehner - Theresa Schmitt 6:3, 7:5
 
 
Bei bestem Tenniswetter (35 Grad) machten sich die beiden "Aufschlagprofis" (nicht!) auf den Weg in die Arena, doch die Hitze sollte an diesem Tag das kleinere Problem sein....
Ein recht ausgeglichenes Match begann. In den letzten Jahren waren wir noch keine PO-Gegner. Nachdem der Dämpfer in Ricas Schläger saß, gab es den ersten Dämpfer für Theresa, die nach 2:0 Führung zurückfiel und zu leicht Fehler machte, sodass der erste Satz souverän an Rica ging. Wieder mutiger und aktiver startete Theresa in den zweiten Satz und wurde erneut mit 2:0 Führung belohnt. Rica kam mit ihrem Aufschlag ins straucheln, und zählte auch die Doppelfehler der Gegnerin mit. Mit zunehmender Dauer des Matches ließ die Konzentration bei beiden nach und so musste des Öfteren der aktuelle Spielstand diskutiert werden. Die Sicht machte beiden Probleme, denn es wurde zunehmend immer dunkler und dunkler. Die Ballwechsel unter Mondschein jedoch nicht kürzer. Nachdem es 5:4 für Theresa stand, hat sie im entscheidenden Moment zu viel riskiert, denn Stopps und Slice benötigen dann doch noch mehr Trainingseinheiten. Wohl auch einen Schritt zu weit gedacht von Theresa "im Tiebreak sehe ich ohne Flutlicht nichts". Rica ging ein Licht auf, spielte sicherer und konnte zum wichtigen 5:6 aufholen. Im letzten Spiel wurde jeder Zentimeter des Platzes nochmal voll ausgekostet und mit einem schönen Ballwechsel der Satz- & Matchgewinn für Rica entschieden.
 
gez. Rica Wehner
 

4. August

PO!22 - Souveräner Sieg statt Walkover
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Klaus Schmitt - Tobias Ziegler 6:3, 6:2
 
 
Das nennt man Sportsgeist! Klaus Schmitt hätte es sich einfach machen können, denn eigentlich war das Match nach der verletzungsbedingten Absage bereits gewonnen. Aber wenn Tennis einfach wäre, hieße es bekanntlich Fußball. Und so erklärte sich der Routinier bereit, auf die Genesung seines Gegenüber zu warten. Als die Fußballverletzung dann endlich auskuriert war, ging es mit leichter Verspätung dann doch noch auf den Court. Dort behielt der wesentlich erfahrenere Schmitt - gestählt durch etliche Jahrhunderte Matchpraxis in den diversen Viktoria-Mannschaften - erwartungsgemäß die Oberhand. In einem nach seinen Angaben "unspektakulären Match" im Schatten der Viertelfinalbegegnung seines Sohnes Patrick und des amtierenden Titelverteidigers Tim Schmid zog der 60-Jährige beschwingt sein Spiel durch und ließ sich auch durch ungewöhnlich viele eigene Fehler nicht aus der Fassung bringen. Ein ausdrückliches Lob sprach er dann auch der körperlichen Verfassung seines Kontrahenten aus: "Er ist laufstark wie all unsere jungen Fußballer und hat einige Bälle noch schön rausgekratzt, die ich eigentlich schon abgehakt hatte." Spaß hatten die Beiden jedenfalls und Schmitt adelte den knapp 20 Jahre jüngeren Ziegler gar als "dollen Kerl". Ein Ritterschlag für den Waldfensterer, dem wir nun einen reibungslosen weiteren Turnierverlauf ohne Verletzungen wünschen.

 


4. August

PO!22 - Früher an später denken, Herr Egerer!
 
Goldene Viktoria (Spiele um Platz 9-16):
Frank Kleinhenz - Christoph Egerer 6:1, 6:1
 
 
Da war schon eine gehörige Portion Resignation aus der Analyse von Christoph "Jim" Egerer herauszuhören. "Ich mache immer noch die selben Fehler wie zu Beginn", ging der Bald-50er mit seiner Leistung hart ins Gericht und verspürte in seiner Entwicklung gar "eine Art Stagnation". Zu seiner Verteidigung: Egerer hatte es an diesem Tag natürlich auch nicht mit irgendjemandem zu tun, sondern mit Frank "El Presidente" Kleinhenz. Dieser ist in der Viktoria-Nahrungskette bekanntlich im oberen Bereich angesiedelt, was das Unterfangen für Egerer nicht leichter machte. Im Duell der beiden Berufskollegen war Kleinhenz von Anfang an darauf bedacht, ein sauberes Spiel aufzuziehen und seinen Kumpel immer wieder unter Druck zu setzen. Dies klappt vor allem über Egerers schwächere Rückhandseite, wo dieser häufig nur reagieren konnte statt eigene Akzente zu setzen. Stattdessen musste er häufig mit ansehen, wie Kleinhenz nach einem gelungenen Angriffsball vorne am Netz den Ballwechsel erfolgreich beendete. "Ich wollte einfach wieder einmal ein Zeichen setzen, vor allem auch um Jim zu zeigen, dass da noch viel Luft nach oben ist", spielte der Lauterer auf die gelegentliche "Beratungsresistenz" seines Herren-40-Kollegen an. "Man muss immer wieder gewisse Dinge annehmen und umsetzen, um sich zu verbessern", brachte Kleinhenz es auf den Punkt und freute sich am Ende über einen standesgemäßen und verdienten 6:1, 6:1-Sieg, den auch sein Gegenüber nüchtern anerkannte. Sicher wäre noch das eine oder andere Spiel mehr für Egerer drin gewesen, Chancen dazu hatte er bei diversen 40:0-Situationen. Doch auch das ist eben eine Qualität, die besonders sein Kontrahent an diesem Tag unter Beweis stellte: unter Druck ruhig bleiben, an seinem Spiel festhalten und vor allem die nötige Geduld mitbringen, die Rallye zur Not auch erst mit dem siebten oder achten Ball zu gewinnen. In der Tat sind das Bereiche, in denen sich Egerer noch verbessern kann - und wird. Sein Einsatz stimmt, seine Begeisterung für den Tennissport ist grenzenlos und aus unserer Herren-40-Mannschaft ist der "Effzeh-Fan" ohnehin nicht mehr wegzudenken. 

 


28. Juli

PO!22 - Weggefegt!
 
Goldene Viktoria (Viertelfinale):
Tim Schmid - Patrick Schmitt 6:1, 6:0
 
 
Das nennt man dann wohl ein "Ausrufezeichen". Als Titelverteidiger ging Tim Schmid natürlich als Favorit in die Viertelfinalbegegnung mit Patrick Schmitt. Dass es jedoch so eine Machtdemonstration werden würde, damit hatte der Youngster wohl selbst nicht gerechnet: "Ich wusste, dass ich einen guten Tag erwischen muss, um Patrick zu schlagen", war sich Schmid einen Tag vor seinem 20. Geburtstag der Herausforderung bewusst. Diese meisterte er dann auch mit Bravour und benötigte dafür gerade einmal eine dreiviertel Stunde. Vor allem der zweite Satz wanderte im Eiltempo auf sein Konto, lediglich im ersten Durchgang machte es "Smithers" wenigstens ansatzweise spannend, wenn man bei ein paar Einstand-Spielen überhaupt davon sprechen kann. Zu gut, zu präzise, zu abgeklärt agierte der Titelverteidiger gegen den frischgebackenen Vater. "Patrick hat in meinen Augen gar nicht schlecht gespielt, auch wenn er das sicher anders sieht", zeigte sich der Sieger zufrieden mit seiner eigenen Vorstellung. Rechtzeitig bevor es um die Viktoria-Fleischtöpfe geht, kommt der amtierende Champion so richtig in Fahrt, was ihm auch in punkto Außenwirkung ein großes Anliegen war: "Nach meinem bisherigen Turnierverlauf habe ich so ein Spiel jetzt mal gebraucht, um von der Konkurrenz auch ernst genommen zu werden." Da dürfen sich wohl vor allem Simon Schmitt und Top-Favorit Thorsten Saliger angesprochen fühlen, die am Sonntag Schmids Halbfinalgegner ermitteln werden.
 

28. Juli

PO!22 - Weggefegt!
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Jan Friedlein - Thomas Metz 2:6, 6:3, 6:3
 
 
Der erste Satz ging klar an den viel besseren Metz, während Friedlein annähernd überhaupt nicht in die Partie kam. Metz brachte einige gute Schläge durch und es sah nach einer klaren Sache und einem schnellen Ende aus.
Im zweiten Satz kämpfte sich Friedlein jedoch zurück und nach einem 2:1 für Metz holte er sich einige Spiele in Folge. Metz haderte etwas und kam beinahe an die Fehlerquote von Friedlein aus Satz 1 heran. So ging Satz 2 an Friedlein.
Für den dritten Satz blieb bei beiden dank nun doch wieder erhöhter Temperatur und fehlender Krafteinteilung wenig Reserve übrig. Es begann jedoch spannend und nach den ersten Spielen sah es nach einem ausgeglichenen Satz aus. Aber letztlich holte sich Friedlein die entscheidenden Punkte ab Spiel 6, so den Satz in der Hitze und entschied das Match für sich.
 
gez. Jan Friedlein

  


27. Juli

Popp´n´Doppel – starke Premiere bei Sonnenschein und Live-Musik
 
Wer am Samstag den 16.7.2022 das Geräusch von Filz das auf Nylon trifft, das Lachen und das Anfeuern und die sagenhafte Live-Musik am Abend nicht gehört hat, der muss wahrlich was an den Ohren haben.
Das „Popp´n´Doppel“ war an diesem Tag das Highlight in und um Poppenroth und kann ohne Zweifel als geniale Premiere für ein Gaudi-Tennisturnier dieser Art bezeichnet werden. Und nicht zu vergessen, war es auch die erste Veranstaltung die auf unserer frisch fertiggestellten Sonnenterrasse stattfand.
Nachdem in den Wochen zuvor jedes der 20 Herren- und 10 Damen-Teams liebevoll über die sozialen Kanäle vorgestellt wurde und manche mit spaßigen Kommentaren schon die Messer wetzten, war es dann am Samstag endlich soweit und alle Teams rückten motiviert aber auch neugierig an. Es war wirklich erstaunlich aus welchen Teilen der Region und darüber hinaus die Anmeldungen eintrudelten. Nicht nur aus Poppenroth und den angrenzenden Ortschaften wurde angereist, sondern auch aus Bad Brückenau, Bad Kissingen, Eltingshausen, Estenfeld, Ramsthal und sogar aus München. Da soll noch mal einer sagen, dass das „Popp´n´Doppel“ keine anziehende Wirkung hat.
Wir hoffen, dass alle Akteure hauptsächlich den Spaß im Fokus hatten, nicht umsonst war das Motto „Wir beide gegen den Rest der Welt“ mit Pizza, Tennis und Party.
Aus Spaß wird manchmal jedoch auch Ernst und so fieberten einige sicherlich auf einen der wunderschönen, gläsernen Pokale hin, die freundlicherweise vom griechischen Restaurant Caramella aus Poppenroth gesponsert wurden.
Passenderweise wurden diese nach bekannten Straßennamen aus Poppenroth benannt, so dass wir ein Funken Poppenroth in die Häuser der Gewinner tragen konnten.
Bei den Herren sollte es dabei um den „Männerholz-Cup“ und den „Dicken Busch“ gehen und die Frauen traten beim „Honigäcker-Cup“ an. Wir können uns keine schöneren Namen vorstellen. 🥰
Um Punkt 13 Uhr ging es dann also zeitgleich auf allen 4 Tennisplätzen los und um das prall gefüllte Programm zeitlich hinzubekommen, wurde nur im Tiebreak mit zwei Gewinnsätzen gespielt. Somit hatte jedes Team die Gelegenheit, mehrere Spiele zu absolvieren und sich in der zuerst anstehenden Gruppenphase für den weiteren Turnierverlauf zu positionieren.
Als Zuschauer wusste man oft nicht so recht, auf welchen Tennisplatz man sich konzentrieren sollte, fanden doch überall spannende, spaßige und spielerisch innovative Matches statt.
Kulinarisch musste auch keiner mit leerem Magen antreten oder zuschauen, denn es ging von belegten Laugenstangen und Brötchen und zahlreichen Kuchen dann nahtlos am Abend in Pizza aus dem Pizzaofen über.
Neben den klassischen Getränken gab es diesmal auch sommertechnisch angepasste Highlights wie Aperol, Berliner Weiße und Limoncello.
Im Laufe des Tages versammelten sich dann mehr als 200 Leute auf der Anlage und es wurden eigenständig zusätzliche kleine Tribünen neben den Plätzen aufgebaut, um mit „klugen“ Kommentaren dem ein oder anderen Spieler unter die Arme zu greifen.
Spannend wurde es dann, als die jeweiligen Finale am Abend anstanden.
Bei den Damen kämpften sich die Teams Sina Schmid/Alina Geipel und Kathrin Albert/Andrea Foth ins Finale um den „Honigäcker-Cup“. Bei der Ankündigung von Sina und Geipel hatten wir damals schon darauf hingewiesen, die beiden im Auge zu behalten. Hatte sich unsere Gewinnerin der letztjährigen „Poppenroth Open“ doch schlagkräftige Unterstützung aus Eltingshausen an ihre Seite geholt.
Beim „großen“ Finale der Herren um den „Männerholz-Cup“ standen sich Markus Schott/Sebastian Wufka und Frank Kleinhenz/Matthias Münch gegenüber. Frank und Matthias (Trauzeuge, Freund und Arbeitskollege von Frank) waren sichtlich heiß auf den Titel und konnten bis auf eine Ausnahme einen siegreichen Turnierverlauf hinlegen. Aber auch Schott und Wufka waren spiel- und trinkstark und waren standesgemäß im gemeinsamen Team-Outfit angetreten.
Beim „kleinen“ Finale der Herren um den „Dicken Busch“ traten Florian Kreil/Felix Franz und Klaus Schmitt/Anton Beyer bei schon eintretender Dunkelheit an. Ein paar Strahler halfen leider nur bedingt, die Lichtverhältnisse zu verbessern, aber dennoch kämpften sich beide Teams durch die Dämmerung tapfer bis zum Turnierende.
Und wie ging das ganze Turnier jetzt eigentlich aus? Wer konnte sich am Ende behaupten?
Hier sind sie, die Sieger des ersten „Popp´n´Doppel“ Turniers 2022:
 
„Honigäcker-Cup“
Sina Schmid und Alina Geipel
 
„Männerholz-Cup“
Frank Kleinhenz und Matthias Münch
 
„Dicker Busch“
Florian Kreil und Felix Franz
 
Glückwunsch zu diesem tollen Sieg! Der Pokal wird sicherlich einen schönen Platz bei Euch finden. Zumindest vorübergehend, denn es handelt sich um einen Wanderpokal der nächstes Jahr wieder bereit für eine neue Runde steht.
Direkt nach dem Ende des letzten Finalspiels startete dann ein weiterer Höhepunkt, auf den schon viele Zuschauer gewartet haben: Der Auftritt von „Saitensprung“, der „Band mit den Eimern“ wie sie sich selbst, als Anspielung auf ihr kreatives Schlagzeug-Set, nennen.
Bis spät in die Nacht wurde gesungen, getanzt und über die schönsten Matches des Tages philosophiert und man sah der Band ihre Spielfreude und Begeisterung sichtlich an.
WOW, was für ein geiler Tag!
Das Resümee aller Anwesenden und der Tennisabteilung war einstimmig.
Das „Popp´n´Doppel“ muss 2023 unbedingt wieder stattfinden!

 

 


26. Juli

PO!22 - Noch einen Schritt nach vorne und du kannst die Darts von Hand stecken
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Marco Rost - Felix Karollus 6:1, 6:3
 
 
Was gab es für Diskussionen wegen der wahrlich nicht gut anlaufenden Gruppenphase bei Marco. Der ein oder andere unterstellte ihm bereits Taktik, in der Vorrunde als letzter seiner Gruppe abzuschneiden, um quasi im Graf-Poppo-Cup auf vermeintlich schwächere Gegner zu treffen und so seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen zu können.
Alles gequirlter Tenniskäse – Fakt ist, dass Marco als frischer Papa und Mr. Cocktail einfach zu wenig Zeit zum Trainieren findet und das „Feuer“ aus dem letzten Jahr einfach noch nicht entzündet wurde.
So witterte Felix seine Chance und verkündete Marco, dass er auf alle Fälle 1000% geben werde.
So viel waren es am Ende zwar nicht, aber unserem Neumitglied Felix muss man seinen riesen Fortschritt sehr hoch anrechnen, den er sich über die letzten Monate durch zahlreiches Trainieren erarbeitet hat.
Beim Spiel gegen Marco hat es leider noch nicht gereicht, ihm unterliefen einfach noch zu viele Fehler und Marco konnte hochkonzentriert das Spiel für sich entscheiden.
Als nächstes wird Marco auf Thomas Metz oder Jan Friedlein treffen. Das letzte noch ausstehende Duell des Achtelfinales das Graf Poppo Cup.

 


20. Juli

PO!22 - Kröckels Aufbäumen reicht nicht
 
Goldene Viktoria (Achtelfinale):
Markus Schott - Dominik Kröckel 6:1, 6:4

 

Der Favorit strauchelt, fällt aber nicht. Im Viktoria-Achtelfinale startete der Sieger von 2020 Markus Schott konzentriert und ließ seinem Gegenüber zunächst nicht den Hauch einer Chance. Dominik Kröckel hatte als Underdog der Power seines Herren-40-Mitspielers rein gar nichts entgegenzusetzen und war mit der Ergebniskosmetik beim Stand von 0:5 noch gut bedient.

Nach dem 1:6 im Ersten hatte Kröckel nun gar nichts mehr zu verlieren und spielte von nun an mutiger. Schott hingegen schaltete mit der vermeintlich sicheren Führung im Rücken einen kurzen Moment ab - und lag prompt 0:1 hinten. Und wie das manchmal im Sport so ist: einmal den Fokus verloren, wird es ganz schwer, wieder in die Spur zurück zu finden. So entwickelte sich im zweiten Durchgang ein offener Schlagabtausch. Hatte Schott seinen Gegner zuvor noch mit harten Grundschlägen und butterweich getimten Stopps nach Belieben dominiert, drehte sich der Wind nun. Kröckel befreite sich aus der Umklammerung und setzte nun seinerseits Akzente, mit denen er den Vorjahresfinalisten bis zum 4:4 immer wieder mächtig unter Druck setzte. Um der "Lotterie Matchtiebreak" zu entgehen, musste der gebürtige Eltingshäuser nun sein gesamtes Können und seine geballte Konzentration aufbringen. Das fruchtete und so entschied er das abwechslungsreiche und unterhaltsame Match mit einem Endspurt 6:1, 6:4 für sich. Unser Sportwart wird es im Viertelfinale nun mit dem Sieger im Match zwischen Florian Kreil und Nico Bollwein zu tun haben, während auf Kröckel der Unterlegene wartet.

 


20. Juli

PO!22 - Schwere Kost nach Verletzungspause
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Stefan Edelmann - Christian Samland 6:3, 7:6

 

Nach seiner Armverletzung hatte Edelmann nach über sechs Wochen wieder mal einen Tennisschläger in der Hand - Ergebnis? Schwierig

Im ersten Satz war die Devise die Ballwechsel möglichst kurz zu halten. Dementsprechend offensiv ging Stefan in den ersten Satz und holte diesen nach anfänglichen Problemen mit 6:3. Auf diesen Druck am Netz hatte Samy noch kein Mittel.

Im zweiten Satz stellte Samland seine Taktik um und bei Edelmann merkte man die fehlende Spielpraxis. Nach unzähligen Fehlern stand es plötzlich 4:0 für Samland. Edelmann bekam dann doch noch den Schalter umgelegt und wehrte ein halbes Dutzend Satzbälle ab. Beide kämpften sich bei subtropischen Temperaturen in den Tiebreak, den letztendlich Edelmann gewann.

 


20. Juli

PO!22 - Mit brachialer Aufschlaggewalt zum Sieg
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Philipp Kreile - Christian Kleinhenz 3:6, 0:6

 

Nachdem sich Christian Kleinhenz dieses Jahr generell schwergetan hat, in sein Spiel zu finden, konnte er sich jetzt endlich gegen Philipp Kreile behaupten.
Der erste Satz lief noch einigermaßen ausgeglichen. Philipp packte oft gemeingefährliche Slice Stoppbälle aus, die Christian sichtlich zu schaffen machten.
Philipp verkaufte sich dabei als Tennisanfänger und gern gesehener Teilnehmer der Poppenroth Open sehr souverän und legte einen nahezu fehlerfreien ersten Satz hin.
Aber gegen die viel längere Spielpraxis von Christian und laut Philipps Worten „brachialer Aufschlag-Gewalt“ konnte der Durschdicher im zweiten Satz dann nichts mehr entgegensetzen.
Christian wird als nächstes auf Klaus Schmitt treffen, was eine harte Nuss für ihn werden wird, und Philipp betritt gegen Tobias Ziegler die Poppenröther Tennis-Manege.

 


19. Juli

PO!22 - Endstand Schlägerwerfen 2:2
 
Graf-Poppo-Cup (Achtelfinale):
Daniel Sollner - Christoph Kleinhenz 4:6, 3:6

 

Die zwei Halunken Daniel und Christoph verbindet schon eine eigene Poppenroth Open Historie. Ohne jetzt nochmal alles aufrollen zu wollen, war eines immer Fakt: Gegen einen Kleinhenz hat Daniel noch nie gewonnen! (Egal aus welcher Kleinhenz Dynastie der Gegner auch kommen mag)
Und diesen Fluch sollte er auch heute nicht brechen.
Das Spiel begann recht ausgeglichen und beide Seiten malten sich schon ihren Sieg in schönen bunten Bildern in den Himmel, doch so leicht sollte es nicht werden.
Unnötige Fehler um Fehler auf beiden Seiten, dann wieder schöne kämpferische Ballwechsel. Es schien alles drin zu sein.
Die Frust-Toleranz-Grenze lag an diesem Tag jedoch sehr niedrig, was die Tatsache erklärt, dass die Tennisschläger mehrere Male mit feuriger Inbrunst gegen Zaun, Netz oder Boden gefeuert wurden. Begleitet wurde dieser materielle Gewaltakt jedes Mal mit einer aus der Kehle entflohenen Schimpftirade.
Man munkelt, dass beide ihre Tennisschläger in der Nacht mal kräftig gekuschelt haben, quasi als Wiedergutmachung.
Und zum Ergebnis….beide Sätze für Christoph und somit Glückwunsch zum Einmarsch ins Viertelfinale gegen Andreas Albert. 

 


19. Juli

PO!22 - Man/Frau muss sich den Sieg nur einreden
 
Silberner Aperolo (Gruppe B):
Rica Wehner – Luisa Spahn: 6:4, 3:6, 10:12

 

Die Damen des Silbernen Aperolo sind aus ihrem Winterschlaf aufgewacht, denn wie sonst kann man sich erklären, dass jetzt Schlag auf Schlag ein Spiel nach dem anderen stattfindet.
Und so trafen Rica und Luisa zum Schlagabtausch mit Strohhut und Lucky Luke Gedächtnis-Grashalm aufeinander.
Ricas Grashalm war aber wohl ein bisschen länger und so ging sie gleich mal mit 4:1 in Führung. Dann wurde es spannender und es entstand ein Spiel auf Strohhut-Höhe.
Rico holte sich den ersten Satz und Luisa fand im zweiten Satz in ihr Spiel zurück und konnte sich diesen sichern.
Der Match-Tie-Break musste entscheiden, Luisa erlitt dabei jedoch einen kleinen nervlichen „Zusammenbruch“ und so stand es schnell 7:1 für Rica.
Aber Luisa hustete und prustete und hatte einfach keine Lust schon wieder ein Spiel im Tie-Break zu verlieren also hat sie sich immer wieder eingeredet, dass sie das Spiel gewinnen möchte. Und siehe da: es hat geklappt!
Nach dem Spiel haben sich beide in ihr Bett im Kornfeld verdrückt und bestimmt einen kleinen Aperolo getrunken. Da wären wir gerne dabei gewesen.
 
 

14. Juli
 

Popp 'n' Doppel - Der Countdown läuft, Baby!

 
 
 
 
Nur noch zweimal schlafen! Dann steigt am Samstag endlich die erste Auflage unseres heiß ersehnten Gaudi-Turniers Popp 'n' Doppel. Los geht's um 13 Uhr mit den ersten Matches, danach geht es nahtlos mit den Partien der Vorrunde weiter. Zehn Damen-Duos und 20 Herren-Tandems "kämpfen" um insgesamt drei wunderschöne Glaspokale, gespendet von dem örtlichen Griechen unseres Vertrauens - dem Restaurant "Caramella". Nach dem Abschluss der Vorrunde geht es für insgesamt acht Damen in Halbfinale und Finale um den "Honigäcker-Cup". Für die 40 Herren hingegen trennt sich nach der Vorrunde die Spreu vom Weizen. Die erfolgreichsten acht Doppel duellieren sich in Viertel- und Halbfinale sowie Endspiel um das "Männerholz", während die Gruppendritten, -vierten und -fünften ihre Chance im "Dicken Busch" suchen. Dabei werden die Spiele in der Vorrunde im Tiebreak (bis 7 Punkte) ausgetragen, in der Endrunde werden die Matches je nach Turnierverlauf womöglich im Matchtiebreak (bis 10) entschieden.
 
Die Messer sind vor allem bei den Herren bereits gewetzt, die ersten Muskeln ließ man bereits verbal spielen. Natürlich immer mit einem Augenzwinkern, denn der Spaß soll bei diesem Event eindeutig im Vordergrund stehen. So freuen wir uns bereits jetzt auf reine Anfängerdoppel wie Andreas Binder mit Sebastian Dresbach und Felix Karollus mit Sebastian Leidner oder Best-Buddy-Kombinationen wie Franziska Schmitt mit Johanna Renninger oder Frank Kleinhenz mit Trauzeuge Matthias Münch.
 
Spaß ist also vorprogrammiert und auch das Rahmenprogramm lässt sich sehen. Tagsüber gibt es leckere Snacks, am Nachmittag frisch gebrühten Kaffee und schmackhaften, selbstgebackenen Kuchen, gegen 17 Uhr wird uns Daniel Kröckel mit seinen frischen Pizzen verwöhnen. Kalte Getränke und diverse erfrischende Mischgetränke gibt es natürlich ganztägig. Das Highlight folgt dann am Abend, direkt im Anschluss an das Turnier. Die Band "Saitensprung" lässt es mit den verschiedensten Klassikern von CCR bis Revolverheld richtig krachen!
 
Wir freuen uns auf Euren Besuch, bei uns ist Jeder willkommen! Herzliche Einladung ergeht hiermit natürlich noch einmal insbesondere an ALLE Poppenröther Ortsbürger.
 
 
 
 
 

14. Juli

PO!22 - Es geht doch! Endlich geht es auch bei den Damen los...
 
Silberner Aperolo (Gruppe A):
Laura Hauck - Franziska Spahn 6:4, 6:1

 

So ein gemeinsamer Krimi mit Happy End verbindet eben. Nach dem geschafften Klassenerhalt im Foto-Finish mit unserer Damenmannschaft standen Laura Hauck und Franziska Spahn nun als Gegnerinnen auf dem Platz und gaben zugleich auch den Startschuss für den Kampf um den "Silbernen Aperolo". "Nach dem spannenden Klassenerhalt war die Luft erst einmal raus", bemühte sich Spahn an einem Erklärungsversuch für den nervösen Auftritt der beiden Akteurinnen im ersten Durchgang. Das Spiel war auf beiden Seiten sehr von Fehlern geprägt, wobei sich Hauck zunächst einen Tick weniger davon erlaubte. So hatte die Albertshäuserin am Ende des ersten Satzes knapp die Nase vorn und im Zweiten konnte es eigentlich nur besser werden. Wurde es auch, denn plötzlich lief es bei beiden Spielerinnen besser und so entstanden immer wieder schöne Ballwechsel. Den Ausschlag gaben letztlich die Einstand-Situationen. Von diesen gab es insgesamt vier an der Zahl, jeweils mit dem besseren Ende für die Finalistin der PO!20. Nach dem 6:4, 6:1-Erfolg benötigt die 30-Jährige lediglich noch einen Sieg zum vorzeitigen Erreichen des Halbfinales. Für Spahn wird es jetzt hingegen eng, warten mit Sina und Sandra Schmid doch zwei nicht minder schwere Aufgaben.

 


14. Juli

Klassenerhalt geschafft?

Damen: TC Gochsheim - FCP 4:5

 

 

In einem wahren Herzschlagfinale gegen den Tabellenletzten aus Gochsheim legten unsere "Feeecher" den Grundstein führen ihren Auswärtssieg bereits in den Einzeln. Zwar verlor man "vorne" mit Laura Hauck und Luisa Spahn unglücklich im Matchtiebreak (Stichwort: Nervenkostüm), doch im hinteren Bereich machte sich die Ausgeglichenheit und mannschaftliche Geschlossenheit unserer Damen einmal mehr bezahlt. Sandra Schmid, Rica Wehner, Franziska Spahn und Kathrin Junk siegten mehr (Schmid, Spahn, Junk) oder weniger (Wehner) deutlich und brachten ihre Mannschaft vor den entscheidenden Doppeln ein eine komfortable Position.

Dort entschied man sich für eine "Siebener-Aufstellung". Angesichts der bereits angesprochenen Homogenität der Viktoria-Girls sicher keine schlechte Idee! So konnte man drei relativ ähnlich stark besetzte Doppel ins Rennen schicken, von denen Eines ja wohl bitte den einen benötigten Sieg holen möge. Die Rechnung ging auf! Während es Hauck/ Junk sowie Schmid/ Wehner mit ihren Niederlagen noch einmal spannend machten, schlugen die Spahn-Sisters eiskalt zu und führten ihr Team mit einem 6:3, 6:2 zum viel umjubelten Auswärtssieg!

Der versöhnliche Abschluss einer schwierigen Saison. Nach der Meisterschaft im Vorjahr und dem damit verbundenen Aufstieg musste man die Mission Klassenerhalt ohne Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger angehen. Der vorletzte Platz durch einen Endspurt mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien ist somit ein Achtungserfolg, der zum Erreichen des Saisonziels reichen sollte. Gut gemacht, Mädels!

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet Ihr hier: 

Tabelle-Spielplan (btv.de)

  


14. Juli

PO!22 - Saligers Schaulaufen
 
Goldene Viktoria Achtelfinale:
Thorsten Saliger - Christoph Egerer 6:0, 6:2

 

Blut ist ja bekanntlich dicker als Wasser. Im Schwagerduell zwischen Titelfavorit Thorsten Saliger und Christoph "Jim" Egerer stellte sich aber schnell heraus, dass die Blutlinien der beiden Protagonisten unterschiedlicher nicht sein könnten. Egerers Fiasko begann schon vor dem ersten Aufschlag: "Pünktlich zum Spielbeginn sind plötzlich Thorstens Frau Martina sowie Andreas Binder - seines Zeichens Schornsteinfeger aus Bobberoud - eingelaufen sind", schilderte der "Hazelich"-Vorstand den Anfang vom Ende. Denn da wollte sich Saliger natürlich nicht lumpen lassen und zeigte prompt sein gesamtes, umfangreiches Repertoire. Pitsch, patsch! 6:0! Egerer in dieser Phase als chancenlos zu bezeichnen, wäre wahrlich noch geprahlt. Offenbar gelangweilt vom allzu deutlichen Spielverlauf zog Saligers Fanclub von dannen und sogleich entwickelte sich ein offeneres Match. "Auf einmal haben wir miteinander Tennis gespielt", freute sich Egerer über das Einsehen seines Schwagers, das ihm auf dem Fuße seine beiden einzigen Spiele ermöglichte. Die Freude währte jedoch nicht lange: "Plötzlich kommt Frank Kleinhenz nach dem Training mit freiem Oberkörper vom unteren Platz hoch, um ein wenig zuzuschauen", versuchte sich der Fast-50-Jährige mit Galgenhumor, denn es kam, wie es kommen musste: Saliger zog das Tempo wieder erheblich an und Egerer musste es über sich ergehen lassen. Am Ende setzte der Top-Favorit mit dem 6:0, 6:2 ein Ausrufezeichen in Richtung seiner Herausforderer Simon Schmitt, Tim Schmid und Markus Schott. Egerer hingegen hatte trotz seiner Rolle als krasser Underdog an der Pleite zu knabbern. Wer unseren Herren-40-Crack kennt, weiß nur zu genau, welch hohe Maßstäbe er an sich anlegt und wie fuchsig er werden kann, wenn er diese in seinen Augen nicht erfüllen kann. Mit knapp zwei Jahren aktiver Tennis-Erfahrung sollte er dabei aber nicht zu hart mit sich ins Gericht gehen gegen einen Gegner, der das Ganze schon sein ganzes Leben lang macht. Gegen Kumpel und Vermögensberater-Kollege Frank Kleinhenz kann er sich nun rehabilitieren. Zwar wird Egerer auch hier als Außenseiter an den Start gehen, doch gegen den Lauterer dürften die Ballwechsel deutlich länger und das Spiel wesentlich ausgeglichener verlaufen.

 


10. Juli

Πολλά ευχαριστώ (VIELEN DANK) Restaurant Caramella aus Poppenroth! 
 
 
Nicht nur für zahlreiche schöne Stunden bei Euch und dem phänomenal leckeren Essen, sondern diesmal insbesondere für das Sponsoring der Pokale für unser „Popp´n´Doppel“-Turnier am 16.7.2022.

Glasklar wie Euer Ouzo und formschön wie jede von Euch zubereitete Knoblauchkartoffel – so kommen die Pokale daher und die Gewinner werden sie sich sicherlich mit stolz zu Hause aufstellen!

Vielen Dank im Namen der gesamten Tennisabteilung.

Wer das griechische Restaurant Caramella in Poppenroth noch nicht kennt, sollte unbedingt mal in der Poppenrother Höhe 1 vorbeischauen und die Spezialitäten aus der griechischen und deutschen Küche oder aber eine leckere Pizza genießen.

Restaurant Caramella
Poppenrother Höhe 1
97688 Bad Kissingen – Poppenroth
Telefon: 09736 – 6859795 

 


13. Juli

PO!22 - Jetlag und Rasenroboter
 
Goldene Viktoria Achtelfinale:
Klaus Wolf - Uwe Belz 6:1, 6:3

  

Man weiß nicht so recht, was Uwe durch den Kopf ging als er den Spielbericht ablieferte, aber irgendwie musste der Jetlag wohl seine Sinne vernebelt haben, denn er erzählte mehr von seinem neuen Rasenroboter als von dem Spiel gegen seinen Gegenüber Klaus Wolf.
Was man ihm aus den Rippen leiern konnte war aber die Tatsache, dass Klaus sehr druckvoll gespielt hat, was Uwe „ich brauch´s hart“ Belz sehr entgegen kam. Denn dadurch entstanden schöne lange Ballwechsel, die jedoch von Klaus gesteuert und am Ende auch in Punkte umgesetzt wurden.
Beide Spieler haben sich zuschauermäßig auch ein bisschen vernachlässigt gefühlt, da das Augenmerk auf das zeitgleich stattfindende Spiel von Frank Kleinhenz und Simon Schmitt gerichtet war, und außer den Spinnen und Vögeln sich kein Zuschauer auf ihren Platz verirrt hatte.
Klaus Wolf wird als nächstes auf den Gewinner der Partie Basti Schober vs. Pat Kaess treffen. Mit Basti konnte er beim Herren40 Training schon ein paar Bälle klopfen, hoffentlich hat er ihm noch nicht zu viele Tricks verraten.

 

 


10. Juli

PO!22 - Schmitt besteht erste Härteprüfung
 
Goldene Viktoria Achtelfinale:
Simon Schmitt - Frank Kleinhenz 6:1, 6:4
 
 
Ein Aufeinandertreffen wie von Godzilla und King Kong, so oder ähnlich könnte man die Achtelfinalpartie zwischen Simon und Frank bezeichnen.
Beide haben sich in der Woche zuvor erstmal bei einem Test-Spiel beschnuppert, damit sie nicht ganz blind aufeinandertreffen müssen.
Beim eigentlichen Match legte Franky zur Begrüßung dann gleich mal fest, wohin die Reise geht: „Das werden jetzt die einzigen Worte sein, die wir während des Spiels wechseln werden!“
So wollte er wohl die Konzentration aufrecht und die Ablenkung minimal halten – hat nur leider nicht so ganz geklappt. Aber dazu jetzt mehr….
Frank „the Tank“ Kleinhenz begann stark und ging direkt mit 1:0 in Führung. Hatte er doch in der Vorrunde schon mit zahlreichen starken Gegnern zu tun und war quasi schon im vollen Spielmodus. Für Simon war es eine erste Härteprüfung im Turnierverlauf, nachdem er in der Vorrunde mit keinem Gegner wirklich Mühe hatte. Er fand jedoch ziemlich schnell zu seinem Profi-Rhythmus und holte sich den ersten Satz mit einem klaren Ergebnis von 6:1.
Die aufgezwungene Stille während des Spiels schmeckte Simon wohl gar nicht, daher nutzte er die Pause für ein bisschen Fachsimpelei mit den Zuschauern Christoph Egerer und Thorsten Saliger. Das brachte ihn wohl aber so aus seinem Konzept und schon ging Frank, still und hochkonzentriert, wieder mit 1:0 in Führung. Den „Durchhänger“ von Simon nutzte unser Abteilungsleiter rotzfrech aus und erhöhte auf 4:1.
Jetzt lag es an Simon, seine innere Besonnenheit wieder zu reaktivieren, um nicht in einen weiteren Satz gehen zu müssen. Und so geschah es, dass Simon den Rückstand aufholte und mit seinem neu gefundenen Zen das Spiel wieder an sich riss und mit 6:4 für sich entschied.
Was für ein Kraftakt auf beiden Seiten. An Spannung hatte es laut den beiden Zuschauern auf keinen Fall gemangelt.
Im Viertelfinale wird Simon jetzt auf Thorsten Saliger treffen und man munkelt, dass es eines der großartigsten Spiele werden wird, das je auf Poppenröther Sand ausgetragen wurde.

 


10. Juli

PO!22 - Der Topspin der Götter
 
Goldene Viktoria Achtelfinale:
Patrick Schmitt - Christoph Kröckel   6:0, 7:5
 
 
Als nächstes schweißtreibendes Duell im Achtelfinale kam die Partie zwischen Patrick „soon to be dad“ Schmitt und Christoph „heute wurde ich mal richtig garstig“ Kröckel daher.
Laut einstimmiger Analyse war es ein verdammt hart umkämpftes Spiel, trotz des klaren Ausgangs von 6:0 im ersten Satz für Patrick.
Dieser lief einfach zu gut für unseren ehemaligen Abteilungsleiter, bei dem alles zu klappen schien. Chris konnte zwar gut dagegenhalten aber gegen die präzise platzierten Vorhand Topspin Bälle von Patrick konnte er dann doch zu wenig ausrichten. So wurde der Lauterer Häuslebauer dann auch richtig garstig und dachte sich schlimme Sachen, die man hier gar nicht alle schreiben darf. Wieso konnten die Bälle von Patrick auch nicht einfach 2cm weiter fliegen, dann wären sie nämlich im heiß ersehnten „AUS“ gelandet.
Aber Fluchen und Wunschdenken nützt ja nichts, also stellte Christoph sein Spiel um und baute jetzt verstärkt auf Stopps und gezielte Schläge auf Patricks Rückhand.
Das half und Patrick musste die folgende 5:4 Führung für Chris durch sein vom BTV freigegebenes Nasenfahrrad schmerzlich mit ansehen.
Aber dann kamen ein paar Dinge ins Rollen die den Verlauf des Spiels ändern sollten. Bei Patrick war es sein bilderbuchgleicher Topspin, den Herakles, der Gott des Sports, nicht hätte besser spielen können und ihm am Ende zum Sieg verhalf. Bei Chris waren es eigentlich zwei Störfaktoren die ihn schließlich aus der Ruhe brachten, zum Einen die Ankündigung auf ein Gartenbier, das ihm Zuschauer Thomas Metz versprochen hatte und zum Anderen die „Stöhngeräusche“ seiner Frau Anna, die am unteren Platz gerade dem Ladies Night Training beiwohnte.
So holte sich Patrick mit 7:5 den Sieg und Chris sich wahrscheinlich das Bier bei Thomas im Garten.
Patrick wird im Viertelfinale als nächstes auf den Vorjahressieger Tim Schmid treffen. Das ist an Spannung ja kaum noch zu überbieten und wer Tennis auf hohem Niveau sehen will sollte auf alle Fälle vorbeischauen. 

 


9. Juli

PO!22 - In den Sack gesteckt
 
Goldene Viktoria Achtelfinale:
Tim Schmid - Manuel Kleinhenz   7:5, 6:3
 
 
"Ich habe extra einen Sack mitgenommen, weil ich dachte, den bekomme ich heute voll", gab Manuel Kleinhenz nach seinem Achtelfinalmatch gegen Tim Schmid einen Einblick in seine Gedankenwelt. Gegen den Titelverteidiger muss man natürlich mit allem rechnen und vielleicht hatte sich der Schlimpfhofer ja Ratschläge von seinem Bruder Christoph geholt, dem im vergangenen Jahr in der Vorrunde das Kunststück geglückt war, Schmid zu besiegen. Auch ein gewisser Thorsten S. - seines Zeichens Topfavorit auf den Titel 2022 - wollte sich diese Begegnung nicht entgehen lassen. Er wunderte sich allerdings darüber, dass er der einzige Zaungast war, denn er sah ein tolles Match auf hohem Niveau, dass nach seiner Aussage  mehr Zuschauer verdient habe. Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts und der Titelverteidiger musste sein gesamtes, zu Kleinhenz' Leidwesen breit gefächertes Repertoire zeigen. Alleine der erste Satz dauerte über eine Stunde, am Ende mit dem besseren, wenn auch knappen Ende für den Favoriten. 7:5! Zu Beginn des zweiten Durchgang sah dann zunächst alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Schmid führte nach Kleinhenz'schem Blackout ruck-zuck 4:0 und hatte die Begegnung dann womöglich auch schon abgehakt. Doch der "Schlümbicher" gab sich kämpferisch und verkürzte auf 3:4. Im Stile eines echten Champions besann sich der 19-Jährige dann jedoch wieder und machte den Deckel drauf. Kleiner Trost für Kleinhenz: wenigstens den schönsten Ballwechsel der Partie entschied er für sich. Nach einer langen Rallye gab Schmid am Netz alles, um den Ball zu töten. Kleinhenz erlief jedoch jeden einzelnen Volley und konterte letztlich mit einem herrlichen Passierball. "Das macht Sport doch aus, wenn der Kleine dem Großen alles abverlangt", zeigte sich der Schlimpfhofer trotz seiner Niederlage begeistert von diesem Showdown und zollte dem verdienten Sieger fair Respekt für dessen Leistung. Schmid muss im Viertelfinale nun die Hürde Patrick Schmitt überspringen, bevor bereits im Halbfinale der ultimative Showdown mit Thorsten Saliger winkt. Kleinhenz hingegen trifft nun im Kampf um Platz 9 zunächst auf Christoph Kröckel. Auch diese Begegnung zweier mit großem Talent gesegneten Akteure verspricht wieder große Spannung und ein Duell auf Augenhöhe. Vielleicht ja sogar vor Zuschauern...?

 


9. Juli

PO!22 - Albert bringt sich in Stellung
 
Graf-Poppo-Cup Achtelfinale:
Andreas Albert - Hendrik Stichler   6:0, 6:0

 

"Normal von meiner Seite aus kein Kommentar", eröffnete Hendrik Stichler sein Statement zu seiner Poppo-Achtelfinalpartie gegen Andreas Albert. Alleine daran merkt man schon, wieviel Frust sich bei dem ehrgeizigen "Henning" über seine Leistung in der Begegnung mit unserem Herren-30-Spieler breit gemacht hatte. Sicher, als Mannschaftsspieler war der Waldfensterer naturgemäß favorisiert in das Match gegangen. Verlieren wäre für den gebürtigen Schwaben Stichler auch keine Problem gewesen. Aber nicht so! "Es hat kein Schlag geklappt", jammerte dieser und erlebte einen "gebrauchten Tag". Albert hingegen glänzte bei Service und Grundschlägen mit hoher Präzision. Einige Male schnupperte Stichler bei Einstandsituationen an einem Spielgewinn, doch an diesem "gebrauchten Tag" sollte es einfach nicht sein: "Es hat immer die letzte Präzision gefehlt, um das Spiel auf meine Seite zu bringen", zeigte sich der dreifache Familienvater enttäuscht und hoffte zugleich auf Besserung in den nächsten Matches. Den Anfang macht dabei die Partie gegen den Verlierer aus der Begegnung zwischen Daniel Sollner und Christoph Kleinhenz. Ebenfalls zwei Mannschaftsspieler, Stichler wird also abermals als Underdog auf den Court gehen. Albert hingegen wird es mit dem Sieger dieser Partie aufnehmen, um seine Chancen auf den begehrten Graf-Poppo-Cup am Leben zu erhalten. 

 


2. Juli

Popp´n´Doppel -
"Senioren"-Power, Tischtennis-Skills und eine Neuformierung

 

Das älteste, aber keinesfalls zu unterschätzende Doppel-Team betritt die Bühne. Klaus "Herren 40 Mannschaftsführer" Schmitt und Toni "langjähriger ehemaliger Abteilungsleiter" Beyer. Beide bringen so viele Jahre Tenniserfahrung auf den Platz, das wird den einen oder anderen sicherlich "Tennisbälle staunen lassen".
Als weitere Anmeldung heißen wir Heiko Janetzek und Mark Schneider willkommen. Unser zweiter Abteilungsleiter Florian Kreil hat nochmal die Werbetrommel bei seinen Tischtennis-Kollegen gerührt und konnte somit beide überzeugen, den Tischtennis-Schläger vorübergehend zum Tennisschläger zu wechseln. Unseres Wissens nach sind beide auch schon im Tennissport aktiv, daher sollte es kein Neuland für sie werden.
Als letztes müssen wir noch eine kleine Team-Neuformierung bekannt geben.
Verletzungsbedingt musste Julian Rottenberger leider absagen und Tom Schneider, sein geplanter Spielpartner, guckte dumm aus der noch nicht angezogenen Tenniswäsche.
Doch wie Deus ex Machina kam die Lösung in Form von Florian Dürrbeck daher. Florian ist der Freund unserer Damenspielerin Rica Wehner und konnte bereits bei einigen Feiern auf dem Tennisplatz eben diesen vom Rand aus begutachten.
Florian, auf dem Tennisplatz herrscht aber Rauchverbot, d.h. deine Cohiba darfst Du erst nach dem Spiel Arnold Schwarzenegger-like anzünden

 


1. Juli

Popp´n´Doppel -
Die Sinntaler auf dem Weg nach Poppenroth
 
Die letzten Tage der Anmeldefrist für das Popp´n´Doppel Turnier am 16.7 laufen und es trudeln weitere Anmeldungen ein.
Lasst uns Sabine Ortloff und Silke Gerhard begrüßen.
Beide spielen in Bad Brückenau Tennis und durften vor ein paar Wochen schon die "Sandluft" auf unserem Platz schnuppern.
So langsam kann man wirklich von einem Landkreis-Turnier sprechen.
Es sind noch Plätze frei. Traut euch, meldet Euch an und genießt einen schönen Tag mit Tennis und der Party danach.
Der Spaß dabei steht im Vordergrund. Vom Anfänger bis zum Mannschaftsspieler werden alle dabei sein.

 

 


29. Juni 

Popp´n´Doppel -
Fußballer-Auswechslung
 

 

Nachdem Matze Gerhardt und Thorsten Seufert leider krankheitsbedingt die Teilnahme am Popp´n´Doppel Turnier absagen mussten, betreten zwei neue Fußballer das Spielfeld.
Julius Rödl, Mannschaftsspieler der Tennis-Herren in Poppenroth und Fußballer beim 1.FC06 Bad Kissingen und sein Fußballkollege Louis Höchemer.
Beide sind heiß auf das Turnier und wenn sie als Tennis-Team nur halb so gut sind wie auf dem Fußballplatz, dann stehen spannende Matches bevor.
Fußballtrikot in den Schrank gehängt, die Stollen unter den Fußballschuhen abgeschmirgelt und dann rauf auf den Tennisplatz!
Willkommen Julius und Louis.
  

 

 

 


  

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