Tennisabteilung FC Viktoria Poppenroth e.V.

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Damen

BTV- Sommer 2022

 


Das sind wir:

 


 

Teamportrait

HIER findest Du alle Informationen rund um den Spielbetrieb unserer Damenmannschaft.

 


 23. Mai

Kein schöner Tag auf dem Bauernhof

Damen: TSV Lendershausen - FCP 6:3

Dass es für unsere Damen ein gebrauchter Tag werden sollte, konnten diese bereits bei der Anreise erahnen. Theresa Schmitt und Debütantin Patricia Keßler landeten irgendwo hinter Stadtlauringen in einer Straßensperre und mussten erst einmal improvisieren. In Ermangelung von Ortskenntnis entschieden sich die Beiden kurzerhand für die "romantische" Route und wählten einen Feldweg. Dieser brachte dem Duo zwar an einem Bauernhof und einer Kuhweide vorbei, den Zielort erreichten sie jedoch erst auf Umwegen.

Doch damit nicht genug, fehlte unseren "Feeechern" doch nicht nur Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger, sondern urlaubsbedingt auch die etatmäßige Nummer Eins Laura Hauck. Ohne Eins und Zwei, jeder Tennisspieler weiß, was das für eine gewaltige Hypothek für eine Mannschaft ist. So musste Luisa Spahn erstmals auf Eins ran und blieb gegen eine bockstarke und baumlange Gegenspielerin ohne Chance. Besser sah es da schon für Theresa Schmitt aus, die nach Angaben von Aushilfs-Teamchefin Franziska Spahn anfangs jedoch "erstmal ein bisschen die Hose voll hatte." Schmitt riss sich jedoch mit zunehmender Spieldauer zusammen und kämpfte sich zurück in die Partie, am Ende sollte es aber auch für sie nicht ganz reichen. Ähnlich knapp war es bei Rica Wehner. Sie versuchte, alles aus ihrem Spiel herauszuholen und kämpfte bis zum letzten Ballwechsel. "Am Ende hat aber einfach irgendwas gefehlt", suchte Spahn vergeblich nach einer Erklärung für die knappe Niederlage.  Bei ihrer "Feeecher"-Premiere schwang Neuzugang Patricia Keßler zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder in einem Mannschaftsspiel das Racket und zeigte dementsprechend auch eine gewisse Nervosität. "Ihr ging ganz schön der Flattermann", beschrieb Franziska Spahn die Gemengelage der Garitzerin malerisch, die ob ihres mißlungenen Debüts hernach auch etwas enttäuscht war. Ein Sieg war nämlich auch ihr nicht vergönnt, stattdessen sammelte sie aber wertvolle Erfahrungen für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt. Diese könnten auch für Laura Kitzinger in dieser Saison noch Gold wert sein, denn sie stand mit mentaler Unterstützung ihrer Mitspielerinnen nach souveränem ersten Satz eine schwierige Phase im Zweiten tapfer durch und sicherte sich so verdient ihren ersten Saisonsieg. Auch auf Franziska Spahn war nach ihrem Auftaktsieg in der Vorwoche einmal mehr Verlass. Sie zeigte sich mit ihrer konzentrierten Leistung sehr zufrieden und mausert sich mehr und mehr zur Führungsspielerin und Leistungsträgerin in der personell gebeutelten Truppe.

Mit dem Rücken zur Wand und einem 2:4-Rückstand vor Augen ging es dann in die entscheidenden Doppel. Dort zogen Spahn L./ Schmitt im Einser-Doppel den Kürzeren, da auch dort gegen die starke Eins der Gastgeber kein Kraut gewachsen war. Gegen ein starkes Duo wehrten sich die beiden Viktoria-Schützlinge tapfer, zogen am Ende aber ebenso klar den Kürzeren wie Kitzinger/ Keßler im Dreier-Doppel. Für Ergebniskosmetik sorgten lediglich Wehner/ Spahn F. im Zweier-Doppel, das sie mit einer starken Vorstellung für sich entschieden.

Auch nach dieser Begegnung muss man einfach den Kampfgeist und den Charakter dieser Mannschaft hervorheben. Mit keiner Silbe wird da über die personelle Situation gejammert, obwohl die Enttäuschung bei den "Feeechern" nach der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel greifbar ist. Saisonziel kann in diesem Jahr nur der Klassenerhalt sein. Dafür richten die Mädels bereits jetzt ihren Blick nach vorne auf die entscheidenden Begegnungen gegen Gössenheim und Gochsheim. Viel Erfolg und lasst Euch nicht unterkriegen!!!

 

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet Ihr hier: 

Tabelle-Spielplan (btv.de)

 

 


11. Mai

Fehlstart mit Ansage

Mehr als ein Jahr waren sie ungeschlagen, nun ist es passiert! Unsere Damenmannschaft musste nach der souveränen Meisterschaft in der vergangenen Saison zum ersten Mal wieder eine Niederlage einstecken. Ohne die Stammspielerinnen Sandra Schmid, Rica Wehner und Chef-Feeecher Mareike Rottenberger waren unsere Ladies aber ohnehin auf eine schwierige Spielzeit eingestellt. Beim TSV Bad Kissingen mühten sich die verbliebenen Akteurinnen redlich, hatten ihren Kontrahentinnen letztlich aber wenig entgegen zu setzen. Vor allem Laura Hauck und Theresa Schmitt kamen ordentlich unter die Räder und auch ihren Mitspielerinnen Luisa Spahn und Laura Kitzinger erging es nicht viel besser. Da half auch das liebgewonnene Ritual mit dem Gläschen Sekt vor dem Spiel als „Lockermacher“ nicht! Dass die Partie nach den Einzeln noch halbwegs offen war, verdankte die Mannschaft den Klasse-Leistungen von Franziska Spahn und allen voran Renate „Granate“ Schmitt. Spahn blieb im Tiebreak cool und holte sich den verdienten Sieg, während Schmitt ihre Gegnerin mit ihrer geballten Erfahrung schlichtweg „mürbe“ spielte.

Mit einem beinahe schon aussichtslosen 2:4 ging es dann in die Doppel. Aber was dann passierte, war der bemerkenswerte Ausdruck der mannschaftlichen Geschlossenheit, die unsere Damen seit geraumer Zeit auszeichnet. Kitzinger musste für die abschließenden Doppel passen, doch statt das womöglich entscheidende Match einfach abzugeben, glühten die Drähte. Die angeschlagene Routinierin Sabine Kreil war das Ziel der Anrufbemühungen und tatsächlich stand diese wenig später trotz ihrer Verletzung auf dem Court und versuchte ihr Möglichstes, um ihre dezimierte Mannschaft nicht im Stich zu lassen. Zwar musste sie beim Stand von 1:4 im ersten Satz schnell erkennen, dass es keinen Sinn hatte, doch soviel Teamgeist und Gemeinschaftssinn steht beispielhaft für diese Truppe und nötigt sicher jedem Sportler Respekt ab. Da fielen dann auch die Niederlagen von Hauck/ Spahn L. sowie Schmitt T./ Spahn F. nicht mehr ins Gewicht, woraufhin man mit einer 2:7-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten musste. Der Stimmung innerhalb der Mannschaft tut diese Pleite jedoch sicher keinen Abbruch, zu gefestigt ist man inzwischen nach dem grandiosen Erfolg des Vorjahres. Staub abklopfen, Krone richten und wieder aufstehen lautet die Devise!

 

 

   

 


12. Juli

Die "Feeeeecher" machen ihr Meisterstück

Der Autokorso war absolut gelungen und auf dem Weg durch Poppenroth agierten unsere Meister-Damen ebenso zielsicher und strategisch geschickt wie auf dem Spielfeld. Umsichtig hatte man sich genau die Haltepunkte ausgesucht, an denen man sich einen Sekt, ein Schnäpschen oder andere umdrehungshaltige Getränke ausrechnete. Zumindest bei Klaus Schmitt und Sportwart Markus Schott waren sie hier höchst erfolgreich, doch auch danach dürften sie nicht auf dem Trockenen gesessen haben.  Zuvor hatte man im letzten Saisonspiel Nerven behalten und die entscheidende Begegnung gegen den TC Kürnach souverän mit 8:1 gewonnen. Schon nach den Einzeln war alles klar: eine Dame nach der anderen verwandelte ihren Matchball und marschierte im Anschluss mit einem Strahlen im Gesicht vom Court. Erst Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger (6:0, 6:0), dann Theresa Schmitt (6:0, 6:2), Sandra Schmid (6:1, 6:0) und Franziska Spahn (7:5, 6:0). Der „Numero Uno“ Laura Hauck (6:3, 6:2) blieb es dann vorbehalten, den alles entscheidenden fünften Matchpunkt einzufahren. Vor dem Matchball konnten die anderen „Feeeecher“ kaum noch an sich halten, die gesamte Anspannung und Freude entlud sich nach diesem Schlussakkord. Grenzenlose Freude auf dem Kürnacher Tennisgelände, in die schließlich auch Luisa Spahn nach Beendigung des letzten Einzels (6:1, 6:0) einbezogen werden konnte. In den abschließenden Doppeln wurde noch einmal nach Herzenslust „gewildert“, wie sie es seit dem Frühjahr von ihren Trainern Fabian und Anne eingetrichtert bekamen. Hauck/ Rottenberger (6:3, 4:6, 11:9) und Schmitt/ Spahn L. (6:2, 6:3) holten weitere Zähler, die Niederlage von Kathrin Junk und Laura Kitzinger fiel da längst nicht mehr ins Gewicht.

Dass der Titel für die „Poppenröther Feeeeecher“ nicht ganz überraschend kam, zeigt das liebevoll vorbereitete und voller Stolz präsentierte Meisterbanner. Unsere Damen zeigten in dieser Saison einen beeindruckenden Teamgeist, unbändigen Trainingseifer und steckten sich gegenseitig mit ihrer Euphorie und Begeisterung an. Einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg haben sicher unsere beiden Trainer Anne und Fabian Knüttel, die es ohne langen Anlauf schafften, sofort an unsere Mädels anzudocken. Auf beinahe schon magische Weise sprühten zwischen Trainern und Team die Funken, es war wie eine „Liebe auf den ersten Blick“. Wie lange die Feierlichkeiten nach der Rückkehr nach Poppenroth anhielten, ist nicht überliefert. Wer die Mannschaft allerdings kennt, weiß auch um deren Party-Tauglichkeit. „Super Mädels! Endlich wieder eine Meisterschaft für unseren Verein“, ließ sich selbst FC-Ikone Toni Beyer die Gelegenheit nicht nehmen, den Damen zu ihrem hochverdienten Erfolg zu gratulieren.

 


26. Mai 2021

Richtig heiß...

...sind offenbar aktuell unsere Damen. Nach der Teilnahme an den Landkreismeisterschaften meldeten nun auch drei unserer Spielerinnen für das LK-Turnier am vergangenen Wochenende in Bad Kissingen.

Ein wenig anders vorgestellt hatte sich ihre erste Turnierteilnahme sicher Luisa Spahn. Mal gegen andere Gegnerinnen spielen, Erfahrungen mit unterschiedlichen Spielertypen sammeln, so lautete sicher der Gedanke. Das Turniersystem gab es allerdings her, dass Spahn an diesem Tag auf ihre beiden Mannschaftskameradinnen Mareike Rottenberger und Laura Hauck traf. In beide Matches ging sie als Underdog, ihre Außenseiterrolle ließ sie sich jedoch nicht anmerken. Sie hielt gut mit und das Spiel war wesentlich ausgeglichener als es der Endstand von 3:6, 1:6 (Hauck) bzw. 1:6, 0:6 (Rottenberger) vermuten lässt. Immer wieder brachte sie ihre Kontrahentinnen mit schönen Bällen in Bedrängnis, verpasste dann aber noch zu häufig die Chance, den Ballwechsel im richtigen Moment zu beenden. Dennoch machen ihre Leistungen Mut und wenn sie weiter so fleißig trainiert und spielt, sind die Erfolge nur eine Frage der Zeit. Hauck und Rottenberger hingegen sammelten mit ihren Siegen bereits die ersten LK-Punkte der Saison.

Vor dem Duell mit ihrer Mitspielerin hatte es Laura Hauck mit Gina Bohn vom TSV Oberthulba zu tun. Nicht nur aufgrund der 4:6, 3:6-Niederlage haderte die Albertshäuserin mit ihrem Spiel. "Ich bin noch gar nicht richtig drin," klagte die 29-Jährige beim Vergleich mit ihrer Form des letzten Jahres. Doch auch sie ist nach ihrem ersten LK-Event optimistisch, denn die gesammelte Turniererfahrung wird sich irgendwann auszahlen. Sie zieht sogar eine weitere Teilnahme am nächsten LK-Turnier in zwei Wochen in Erwägung, für das Luisa Spahn bereits gemeldet hat.


Etwas Pech hatte unsere Mannschaftsführerin Mareike Rottenberger in ihrem ersten Match, als sie gegen die favorisierte Rebecca Grießhaber vom TC Zeil nach tollem ersten Satz erst im Matchtiebreak den Kürzeren zog. Am Ende konnte sie trotz des 7:5, 4:6, 3:10 durchaus zufrieden mit ihrem Auftritt sein.

 


 

17. Mai 2021

Teuer verkauft

haben sich unsere Vertreter(innen) bei den Landkreismeisterschaften am vergangenen Wochenende in Maßbach. Zwar musste der Wettbewerb zwischenzeitlich nach Bad Kissingen auf die Anlage des TC Rot-Weiß verlegt werden, da aufgrund der Regenmassen in Maßbach "Land unter" war. Doch insgesamt lassen sich die Leistungen - vor allem unserer Damen - durchaus sehen.

Das kann man leider von unserem Sportwart Markus Schott nicht behaupten, der für die Herren-40-Konkurrenz gemeldet hatte und es auf dem Papier mit einer scheinbar lösbaren Aufgabe zu tun hatte. Umso enttäuschender dann die 3:6, 4:6-Niederlage, von der sich sogar das Publikum überrascht zeigte. "Zu viele Fehler gemacht," analysierte er einmal mehr seine eigene Leistung gegen einen recht defensiven Gegner knapp. Zwar agierte Schott druckvoll und dynamisch, doch zu Beginn der Saison fehlte ihm schlichtweg noch die Konstanz und Sicherheit in seinen Schlägen. "Trotzdem darf ich dieses Spiel nie verlieren," wirkte der Unterlegene reichlich bedient. Damit war nach der ersten Runde Schluss für ihn.

Das gleiche Schicksal ereilte auch Luisa Spahn und Laura Hauck - jedoch mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen. Als krasse Außenseiterin in die Partie gegangen zeigte Spahn gegen die spätere Turniersiegerin eine engagierte Vorstellung. Die Niederlage gegen die spielstarke Gegnerin war zwar leistungsgerecht, das Endergebnis von 1:6, 1:6 stellt den Spielverlauf aber wesentlich deutlicher dar als der Leistungsunterschied tatsächlich war. Auch ihre Teamkameradin Laura Hauck wehrte sich als Underdog großartig und erzielte gegen ihre an Nummer Zwei gesetzte Kontrahentin mit 3:6, 4:6 ein überaus achtbares Ergebnis. Letztenendes war die erste Runde jedoch auch für die Beiden Endstation.

Noch besser machte es unser Nesthäkchen Sina Schmid, die in der Auftaktrunde überhaupt keine Schwierigkeiten mit ihrer Gegnerin hatte und diese bei ihrem 6:1, 6:0- Erfolg mühelos und nach Belieben dominierte. Im Halbfinale wartete dann die Favoritin Kathrin Albert vom TSV Bad Kissingen auf Schmid. Vielleicht war bei der 16-Jährigen doch ein wenig Nervosität im Spiel, als sie trotz 4:1 und 5:3-Führung drei Satzbälle vergab und den ersten Satz schließlich doch noch im Tiebreak abgegen musste. Im zweiten Satz wurde ihre Gegnerin dann der Favoritenrolle gerecht und holte sich auch den zweiten Durchgang - 6:2. "Sina hat echt gut gespielt," zeigte sich ihre Mutter Sandra begeistert von der Partie und auch Sina selbst war trotz der verpassten Finalteilnahme durchaus zufrieden. Schließlich hat sie noch alles vor sich und in den nächsten Jahren wird sicher noch viel von ihr zu hören sein.

Aber auch unsere anderen Teilnehmer(innen) haben unseren Verein würdig vertreten und mit dem Schwung der letzten Zeit sowie ein wenig mehr Turniererfahrung dürfen wir gespannt und optimistisch in die Zukunft schauen.

Liebe Mädels, das habt Ihr wirklich gut gemacht und wir sind sehr stolz auf Eure Leistung und Eure Teilnahme. Und das mit dem Ergebnis wird auch noch kommen...