Tennisabteilung FC Viktoria Poppenroth e.V.

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Herren-40

BTV-Sommer 2022

 


 

Das sind wir:

 

Dürfen wir vorstellen? - Unsere Herren 40 Mannschaft 🤜🤛✌️

Eigentlich müsste man sagen "Herren 40-80 Mannschaft", denn neben den Hauptakteuren der Herren 40 haben wir noch tatkräftige Unterstützung unserer "Alt-Herren". 😀💪

Mental stark wie Uri Geller, eine große Klappe wie Mario Basler, trinkfest wie Harald Juhnke und motiviert wie Boris Becker bei seinem ersten Wimbledon Sieg...das sind wir 🥰🤣

 


 

Teamportrait

HIER findest Du alle Informationen rund um den Spielbetrieb unserer Herren-40-Mannschaft.

 


 

22. Mai

Dämpfer gegen den Meister

Herren 40: FCP - TC RW Bad Kissingen II 1:8

 

Ausgerechnet gegen den amtierenden Meister aus der Kurstadt waren unsere Herren-40 personell ziemlich auf Kante genäht. Um das Spiel nicht komplett verlegen zu müssen, sah man sich wegen diverser terminlicher Verpflichtungen einiger Viktoria-Spieler gar gezwungen, den ersten Aufschlag auf den Vormittag zu verlegen. Der parallel stattfindende Arbeitseinsatz an unserer Sonnenterrasse lieferte dann auch die passende Geräuschkulisse, von der sich aber zumindest unsere Gäste nicht beeindrucken ließen. Diese machten bereits nach den Einzeln alles klar. Chancenlos blieben die "zwee Kläus" Wolf und Schmitt, die gegen schier übermächtige Gegenspieler schlicht und ergreifend überfordert waren. Enger verlief es dagegen bei Georg "Schorsch" Schießer, der sich mit dem Bad Kissinger Zweier ein tolles Duell lieferte, dem nach drei Spielen binnen einer Woche am Ende aber die entscheidenden Körner fehlten. Auch Manuel Kleinhenz verkaufte sich bei seinem Viktoria-Debüt teuer, war er doch mit einer Schulterverletzung angeschlagen in die Partie gegangen. Er wechselte kurzerhand den Schlagarm und agierte über die gesamte Matchdauer mit links! Zwar konnte er mit seiner schwächeren Hand lediglich von unten aufschlagen, bot seinem erfahrenen Gegenüber ansonsten aber Paroli und zeigte sich mit seiner Leistung in seinem ersten Medenspiel hernach auch zufrieden. Dies konnte man von Christoph "Jim" Egerer leider nicht behaupten, wobei in dessen Tennis-Vokabular dieses Adjektiv gar nicht vorzukommen scheint. Trotz einer ordentlichen Leistung im ersten Satz verpasste es der 50-Jährige, in seinem Spiel die notwendigen taktischen Anpassungen vorzunehmen und schlug die Anregungen seiner Mitspieler kurzerhand in den Wind. Er hielt an seinem Spiel fest und verstrickte sich nach verlorenem ersten Durchgang und knappem Rückstand im Zweiten einmal mehr in Selbstkritik und Schlägerwürfen. Hier muss er sich künftig zum Wohle der Außendarstellung seiner Mannschaft weiterentwickeln, denn sportlich hat "Jim" im vergangenen Jahr einen beachtlichen Werdegang zu verzeichnen, auf den er durchaus stolz sein darf. Diesen kann man mit Fug und Recht auch Frank Kleinhenz bescheinigen, der sich aktuell in bestechender Form befindet. Nach seiner überzeugenden Vorstellung in der Vorwoche gegen Arnstein knüpfte er nahtlos an diesen Auftritt an und holte zur Poppenröther Ehrenrettung den einzigen FCP-Punkt im Einzel.

Mit veränderter Aufstellung ging es dann in die Doppel, wo es vor allem darum ging, trotz bereits feststehender Niederlage Charakter zu beweisen. Dass die Moral in der Truppe intakt ist, zeigte sich hier einmal mehr eindrucksvoll. Zwar musste das Einserdoppel mit Klaus Wolf und Tobias Heilmann klar die Segel streichen, doch im Zweier- und Dreierdoppel wurde es noch einmal richtig spannend. Die Duos Klaus Schmitt und Daniel Sollner sowie Georg Schießer und Toni Beyer kämpften sich nach jeweils verlorenem ersten Satz tapfer zurück, holten sich den zweiten Durchgang, um letztlich ein wenig unglücklich im Matchtiebreak zu verlieren.

Großer Dank geht hierbei besonders an Heilmann und Beyer, die sich aufgrund des Personalmangels vorbildlich in den Dienst der Mannschaft stellten und ohne zu Zögern ihre Bereitschaft zur Aushilfe erklärten. So geht Teamsport, so geht Tennis!!!

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet Ihr hier: 

Tabelle-Spielplan (btv.de) 

 


22. Mai

Enges Höschen

Herren 40: ATC Arnstein - FCP 4:5

Rein fototechnisch war das leider das Einzige, was unsere Herren-40-Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel beim ATC Arnstein anzubieten hatte. Gut, das kommt einfach davon, wenn man von Herrschaften im etwas gesetzteren Alter gleich zwei Dinge erwartet. Zum Glück zeigten diese auf dem Court wesentlich mehr Elan und legten bereits in den Einzeln den Grundstein zum späteren 5:4-Zittersieg. Vor allem Georg Schießer wusste hier zu beeindrucken und legte in seinem Duell einen waschechten "Schorsch" hin. Gegen einen bärenstarken Gegner, der technisch alles draufhatte, was das Tennisherz begehrt, warf der Albertshäuser alles in die Partie, was sein Repertoire hergab. Er kämpfte bis zum Umfallen und bewies zum zweiten Mal in Folge den längeren Atem im Matchtiebreak.

Doch auch Dominik Kröckel wusste bei seinem Debüt für die H40 zu Gefallen und nötigte seinem Mannschaftsführer Klaus Schmitt allen Respekt ab: "Ich habe ihn heute zum ersten Mal so richtig spielen gesehen und dafür, dass er so lange nicht mehr aktiv gespielt hat, war er richtig gut." Gegen seinen laut Schmitt "wahrscheinlich fast doppelt so alten Gegenspieler" zeigte der Wieder-Poppenröther eine konzentrierte Leistung und dominierte das Spiel. Sein Gegner hielt mit beeindruckender Technik und Spielintelligenz zwar gut dagegen, doch Kröckel behielt die Nerven und ließ keinen Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Ebenso souverän agierte Frank Kleinhenz nach der schmerzhaften Niederlage aus der Vorwoche gegen seinen Trauzeugen. Dieses Mal machte er es besser und besann sich vor der Partie eines liebgewonnenen Rituals. Ein kühles Blondes verschaffte ihm die nötige Gelassenheit, um sein Spiel aufzuziehen und sich nicht unnötig unter Druck zu setzen. So bescheinigte ihm letztlich auch sein Mannschaftsführer eine starke Leistung.

Letzterer musste nach so viel kritischer Analyse dann auch noch selbst seinen Mann stehen, was ihm in eindrucksvoller Manier gelang. In einem umkämpften Match behielt "Tschombei" schließlich die Oberhand und sorgte nach den Niederlagen von Klaus Wolf und Christoph Egerer für die beruhigende Viktoria-Führung vor den abschließenden Doppeln. Während Wolf aktuell noch nach seiner Form sucht, zeigte Egerer im Vergleich zur Vorwoche einen klaren Aufwärtstrend. Nur das Nervenkostüm muss er noch etwas verbessern, denn nach vergebenem Satzball im Ersten, verlor er etwas den Faden und letztlich auch das Match.

Über die anschließende Doppelaufstellung kann man sicher streiten, denn es fehlte ja nur ein einziger Matchpunkt zum perfekten Saisonstart mit zwei Auswärtssiegen in Folge. Man entschied sich für zwei der Doppel aus der Vorwoche und schickte die "zwei Kläus" Wolf und Schmitt ins Einser-Doppel, das diese nach gewonnenem ersten Satz am Ende im Matchtiebreak abgeben mussten. Nachdem auch Egerer/ Kröckel im Dreier-Doppel knapp das Nachsehen behielten, mussten es einmal mehr Schießer/ Kleinhenz richten. Die taten sich aber wesentlich schwerer als erhofft und so wurde es am Ende ein Spiel auf des Messers Schneide. Bis zum letzten Ballwechsel blieb die Partie hart umkämpft, doch am Ende jubelten die Poppenröther erneut und setzten sich damit an die Tabellenspitze. Fast hätte man sich verpokert und in punkto Doppeltaktik ist da sicher noch Luft nach oben. Am Ende steht jedoch einmal mehr eine fantastische, kämpferische und geschlossene Mannschaftsleistung und so sei den FC-Senioren auch das vergessene Teamfoto verziehen. Spielbericht und eine solche Leistung auf dem Court - mehr kann man nun wirklich nicht erwarten.

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet Ihr hier: 

Tabelle-Spielplan (btv.de) 

  


15. Mai

Doppelmaschinen!!!

 

Was für eine Teamleistung unserer Herren-40!!! Beim Saisonauftaktspiel in Werneck sah nach den Einzeln zunächst alles nach einem Fehlstart aus. Lediglich Markus Schott und Georg Schießer konnten ihre Matches gewinnen, wohingegen Klaus Wolf, Frank Kleinhenz, Klaus Schmitt und Christoph Egerer das Nachsehen behielten.

Mit einem 2:4-Rückstand ging es also in die abschließenden Doppel, die somit alle gewonnen werden mussten. Man entschied sich für eine „Siebeneraufstellung“ und schickte das Duo Schießer/ Kleinhenz in das Einserdoppel. Diese zeigten eine Klasseleistung und siegten am Ende gar deutlich. Ähnlich souverän präsentierten sich Markus Schott und Daniel Sollner im Zweierdoppel. Die beiden „Avengers“ agierten taktisch äußerst geschickt und triumphierten letztlich hochverdient. Zwischenzeitlich hatte man bereits gespürt, dass es durchaus etwas werden könnte mit dem Mannschaftssieg und so schallte immer wieder ein lautes „Auf geht’s Poppenroth!“ über die Courts. Somit richteten sich alle Augen auf das Tandem Wolf/ Schmitt, an denen es nun lag. Die beiden Routiniers enttäuschten nicht und spielten ihre geballte Erfahrung aus. Als auch sie ihren Matchball verwandelt hatten, war es Frank Kleinhenz, der den Turnaround mit einem lauten „Auswärtssieg!“ quittierte.

Was eine solche Aufholjagd mit einem Team macht, konnte man nicht nur beim anschließenden Siegerfoto erkennen. Überall strahlende Poppenröther Gesichter, Schulterklopfer und Gesänge. Noch lange stand man nach dem Essen mit zahlreichen, wohlverdienten Hopfenkaltschalen zusammen und feierte diese fantastische Mannschaftsleistung. Dies beeindruckte offenbar auch den Gegner, die sich als hervorragende Gastgeber präsentierten, ihre Niederlage fair anerkannten und den Teamgeist der Viktoria hervorhoben. Einheitliches Outfit, fantastische Doppelleistungen und geschlossenes Auftreten bis zu weit vorgerückter Stunde: so geht Tennis!!! Doch die Viktoria-Cracks hatten offenbar noch nicht genug, denn nach der Rückkehr nach Poppenroth ließ man den Abend beim Königsball der Schützengilde ausklingen.

 

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet Ihr hier: 

Tabelle-Spielplan (btv.de)